
Das Projekt entwickelt die Altavo-Ersatzstimme technologisch weiter und schafft die Grundlagen für eine kompaktere und leistungsfähigere zweite Gerätegeneration. Die Technologie kombiniert nicht-invasive Sensorik und Künstliche Intelligenz, um lautlose Sprachbewegungen zu erfassen und daraus hörbare Sprache zu erzeugen. Das Projekt baut auf den Ergebnissen des Vorgängerprojekts MUSIK (Multi-sensorische nicht-invasive Stimmprothetik mittels KI) auf, das grundlegende technologische Fragen untersucht und einen klinischen Prototypen entwickelt hat. MARINA führt diesen Ansatz weiter und adressiert zentrale Anforderungen für die nächste Gerätegeneration.
Gemeinsam entwickeln die Altavo GmbH und die TU Dresden neue Lösungen für die Miniaturisierung und Integration der Hardware sowie für die Hochfrequenzsensorik. Gleichzeitig werden die KI-basierten Verfahren zur lautlosen Spracherkennung und Sprachsynthese weiterentwickelt. Ziel ist eine natürlichere und zuverlässigere Sprachausgabe, die sich besser an unterschiedliche Formen von Stimm- und Sprechstörungen anpassen lässt. So können neue klinische Anwendungsfelder erschlossen werden und die Ergebnisse künftig einer deutlich größeren Gruppe stimmloser Menschen zugutekommen.
Projektkoordination
- Rudolf von Bünau, Ph.D. MBA | Altavo GmbH
Projektpartner
- Altavo GmbH
- Technische Universität Dresden | Professur für Sprachtechnologie und Kognitive Systeme
- Technische Universität Dresden | Professur für Hochfrequenztechnik
